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2016 WGA Warmen - Entnahme

Zitat (Kap. 2.5 UVS):

Die insgesamt geförderte Grundwasserentnahmemenge liegt durchgängig im Mittel rund 14 % über der Ruhrwasserentnahmemenge. Dies entspricht damit dem Anteil an „echtem", d. h. nicht durch die Infiltrationsbecken angereichertem Grundwasser (landseitig gebildetes Grundwasser und natürliches Uferfiltrat der Ruhr) und entspricht im Mittel rund 1,8 Mio. m3/a.

Zitat (Kap. 4.2 UVS):

Die GWM 15 (PBr 15) zeigt Nitratkonzentrationen im Grundwasser zwischen 20 und 30 mg/l. Diese Messstelle liegt im Abstrombereich der WGA Fröndenberg-Warmen ...

siehe auch Diagramm S. 3 Dok. 5 UVS

Zitat (Kap 5.2.5 UVS):

Im Rahmen der Festlegung des Untersuchungsumfangs für die vorliegende UVS wurde von der oberen Fischereibehörde angemerkt, dass gemäß § 40 Landesfischereigesetzt das Eindringen von Fischen in die Anlage durch geeignete Vorrichtungen zu verhindern ist. Geeignete Vorrichtungen seien hierzu Absperrgitter oder Rechen. Mindestanforderung wäre ein Stababstand von 20 mm.
Der Grobrechen des Ruhrwasserentnahmebauwerks der WGA Fröndenberg-Warmen hat einen Stababstand von 40 mm und der dahinter geschaltete Feinrechen hat einen Stababstand von 10 mm (s. Anl. 10). Über das Entnahmebauwerk können Fische daher nicht in das Sedimentationsbecken gelangen. Im Rechengut zwischen Grob- und Feinrechen wurden bislang keine Fische beobachtet.

Zitat (Kap. 4.11.3 Antrag):

Für den Parameter Nitrat zeigt sich an allen drei Probenahmestellen kein Trend. Am „Brunnen 7" schwankt die Nitratkonzentration zwischen 15 und 25 mg/l. An den beiden anderen Probenahmestellen liegen die Konzentratio-
nen mit 10 bis 15 mg/l leicht darunter. Dies ist über die Lage der „Brunnen" zu erklären. „Brunnen 7" liegt im östlichen Bereich der Sickergalerien, in welcher ein größerer Anteil an dem von Osten auf die WGA Fröndenberg-Warmen
zuströmenden landseitig gebildeten Grundwasser gefasst wird als in den westlichen Sickergalerien, welche einen größeren Teil angereichertes Grundwasser und Uferfiltrat fassen (repräsentiert durch „Brunnen 3" und „Brunnen 5"). Das Ruhrwasser hat im Mittel eine Nitratkonzentration von 10 bis 20 mg/l (vgl. Abschn. 4.11.1), wohingegen beispielweise an der Grundwassermessstelle PBr4 (vgl. Anl. 12 und Abschn. 4.11.3) nordöstlich des „Brunnen 7" und damit im Grundwasserzustrombereich bis zu rund 70 mg/l Nitrat nachgewiesen werden konnten. Der Nitratgrenzwert der TrinkwV 2011 von 50 mg/l wird im Rohwasser an allen drei Probenahmestellen sicher eingehalten.

Zitat (Kap. 5.5.7 Antrag):

Die maximalen Tages- und Stundenmengen der Ruhrwasserentnahme werden über die Pumpenleistung der Ruhrwasserpumpen vorgegeben. Im Entnahmebauwerk an der WGA Fröndenberg-Warmen sind insgesamt vier Pumpen installiert, welche wechselweise betrieben werden. Zur Deckung des Spitzenbedarfs können auch zwei Pumpen parallel betrieben werden. In diesem Modus (zwei Pumpen fördern gleichzeitig Wasser aus der Ruhr über das Sedimentationsbecken in die Infiltrationsbecken) können ca. 4.000 m3/h Ruhrwasser entnommen werden.

 

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